Der Spielmodus Storyteller
Die Spielleitung schreibt eine Geschichte, die Runde zeichnet sie - Satz für Satz, und am Ende wird daraus ein Bilderbuch.
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In Storyteller schreibt nicht die ganze Runde, sondern nur du als Spielleitung: Du legst eine Geschichte fest, Satz für Satz, und deine Mitspieler zeichnen sie. In der Auflösung entsteht daraus ein Bilderbuch - jede Seite von jemand anderem gezeichnet.
So läuft es ab
- Die Geschichte. Vor dem Start schreibst du in der Lobby die Sätze deiner Geschichte. Eine Schreibrunde gibt es nicht - das Spiel beginnt direkt mit dem Zeichnen.
- Zeichnen. Jede Person bekommt einen Satz der Geschichte und zeichnet ihn. Was die anderen zeichnen, sieht niemand. Wie lange gezeichnet wird, stellst du in der Lobby unter Zeit ein.
- Ansehen. In der Auflösung kommt die Geschichte in ihrer Reihenfolge, Satz für Satz, jeweils mit dem Bild dazu. Wer den Satz geschrieben hat, wird nicht angezeigt - das warst ja du.
Die Geschichte schreiben
In der Lobby klickst du unter Spielmodus die Karte Storyteller an. Darunter steht, wie viele Sätze die Geschichte hat, und mit Story ändern öffnest du das Textfeld. Dort gilt:
- Ein Satz pro Zeile. Höchstens 120 Zeichen pro Satz.
- Sätze zufällig verteilen: Schreib einfach den Satz. ColorMari gibt ihn einer beliebigen Person.
- Sätze fest zuweisen: Schreib den Spielernamen und einen Doppelpunkt davor, etwa
maari: Ein süßer Fisch schwimmt. Dann zeichnet genau diese Person diesen Satz. - Zuerst die festen, dann die freien. Zeilen mit Namen müssen oben stehen - nach einer Zeile ohne Namen darf keine mit Namen mehr kommen. Und jeder Name darf nur einmal vorkommen.
Ein Beispiel:
maari: Ein süßer Fisch schwimmt
sharky: Ein orangefarbener Tintenfisch nimmt ein Sonnenbad
Ein kleines Boot auf dem Meer
Schönes Strandwetter
Sätze und Mitspieler
Die Geschichte darf nicht mehr Sätze haben, als Leute in der Lobby sind - sonst lässt sich das Spiel nicht starten, und die Lobby sagt dir: „Zu viele Prompts für die Anzahl der Spieler“. Kommt noch jemand dazu, geht es.
Sind mehr Leute da als Sätze, zeichnen die übrigen einen der Sätze ein zweites Mal. Dieser Satz bekommt dann zwei Bilder.
Wofür Storyteller gut ist
- Geschichten mit Anfang und Ende: ein Märchen, eine Heldenreise, „ein Tag im Leben von …“.
- Events und Streams: Du bestimmst den Inhalt komplett vorher - keine Überraschungen bei den Sätzen.
- Geschenke: Die Geschichte eines Geburtstagskinds, gezeichnet von allen Freunden.
- Klassen und Gruppen: Ein Text aus dem Unterricht, Satz für Satz illustriert.
Tipps
- Jeder Satz muss allein funktionieren. Wer zeichnet, kennt nur seinen eigenen Satz, nicht die Geschichte drumherum. „Er geht nach Hause“ ist schwer - „Der kleine Pinguin watschelt durch den Schnee nach Hause“ nicht.
- Wiederkehrende Figuren machen das Bilderbuch zur Geschichte: Wenn in jedem Satz derselbe Pinguin vorkommt, zeichnet ihn jede Person anders - und gerade das ist lustig.
- Lies beim Ansehen vor. Die Auflösung lebt davon, dass die Geschichte erzählt wird. Mit der Sprachausgabe übernimmt ColorMari das Vorlesen - mehr in Eine Runde im Stream leiten.
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Weitere Guides
- So funktioniert ColorMariEine Runde ColorMari in drei Schritten - Sätze ausdenken, zeichnen, gemeinsam ansehen. Und was die Spielmodi Echo, Storyteller, Stille Post und Benutzerdefiniert unterscheidet.
- Der Spielmodus MontagsmalerEine Person zeichnet live, alle anderen raten - wie ein Zug abläuft, wie die Punkte entstehen und was die Spielleitung einstellen kann.
- Der Spielmodus EchoDer Klassiker von ColorMari - alle schreiben einen Satz, die anderen zeichnen ihn, und am Ende siehst du, wie unterschiedlich ein und derselbe Satz aussehen kann.
- Der Spielmodus Stille PostZeichnen, beschreiben, wieder zeichnen - wie eine Kette aus Bildern und Sätzen entsteht, wer wann was sieht und wie sie nicht reißt.